Archiv für Selbstanalyse

Geschützt: No Future (ohne neue Haarfrisur)

Posted in Le blog et moi with tags , , , on 19. August 2008 by MuGo

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Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit

Posted in Das große Ganze with tags , , , , on 11. April 2008 by MuGo

Noch vor ein paar Wochen hätte ich diesen Artikel anders aufgezogen. Aber auch in kurzer Zeit kann man seine Überzeugungen ändern…

Eventuell habe ich es schon einmal erwähnt, aber ich habe ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, Dokumentarfilm zu studieren. Daraus ist nichts geworden, statt Seminaren zur Filmgeschichte und der Recherche von Filmthemen habe ich jetzt Vorlesungen über Technische Mechanik und Umwelt und Verkehr. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass man seine Interessen deswegen vergisst.

Was fasziniert mich am Dokumentarfilm? Ich weiß es selber nicht; vielleicht ist es die Tatsache, dass ein guter Dokumentarfilm (genauso wie auch eine gute Reportage) einem Sachverhalte und Tatsachen viel näher bringen kann als ein gut geschriebener Hintergrundartikel, vielleicht auch die Tatsache, dass der Dokumentarfilm in seiner Essenz das einzige künstlerische Produkt ist, in dem der Künstler als Person nicht existent ist. Ich bin ein Egozentriker – es kann also keinen krasseren Gegensatz geben als den zwischen dem Genre Dokumentarfilm und meiner Persönlichkeit. Aber genau dieser Widerspruch fasziniert mich. Weiterlesen

Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein!

Posted in Le blog et moi with tags , , , , on 29. Oktober 2007 by MuGo

Bisher habe ich es noch nicht bereut, nach Dresden gezogen zu sein. Die Stadt hat alles, was das Herz begehrt und für Studenten ist der Nahverkehr gratis. Wenn mir also einfällt, mal eben schnell ein Ticket für das Konzert von Funny van Dannen am 6. Dezember in der Neustadt zu besorgen, setze ich mich einfach in die Bahn und fahre rüber!

Und schon sind wir mitten im Thema. Endlich wohne ich in einer Stadt, in der Konzerte von Bands stattfinden, die ich sehen möchte! Wie gesagt, Funny van Dannen liegt schon als verfrühtes Nikolausgeschenk für mich auf der Kommode und Tocotronic – spielen nächste Woche Montag – ist auch schon gekauft. Zudem spielen Anajo Ende November und die Die Ärzte nächstes Jahr im Juli, da werde ich hoffentlich auch hinkönnen. Ich bin mehr als begeistert – die einzigen nennenswerten Konzerte, die ich in Oldenburg gesehen habe, waren Lack of Limits und Adam Green.

Ja, ich gehe gerne auf Konzerte (und wenn ich Stereo Total nicht verpasst hätte, wäre das Glück perfekt). Jetzt kommt aber das Dilemma ins Spiel: Ich studiere Verkehrsingenieur – und Ingenieure sind nicht gerade als die Speerspitze der Popkultur bekannt… Weiterlesen

Blog-Stock

Posted in Karlheinz Stockhausen with tags , , , on 26. Oktober 2007 by MuGo

Das Stöckchen ist von Paul, die Beantwortung erfolgt durch mich. Weiterlesen

Die Handschrift des Todes

Posted in Le blog et moi with tags , , on 19. Oktober 2007 by MuGo

Manchmal macht man ja dumme und zeitverschwendende Sachen um nicht wirklich was tun zu müssen (so wie jetzt zum Beispiel).

Und dabei stößt man dann auf Sachen, die einen doch beeindrucken. Zum Beispiel auf Graphologies. Ich bin ein wenig zwiegespalten, was Graphologie angeht (wie im Allgemeinen der Interpretation von Charakteren via Standardtests). Aber die Seite sagt ja auch von sich selbst, dass sie nicht die reine Wahrheit sprechen kann, da es sich um einen Standardtest handelt. Und da ich auch schon weiß, dass ich ein UD bin und dieser Test auch nur aus vier simplen Fragen besteht, kann ich ja eigentlich auch eine Handschriftenanalyse an mir vornehmen lassen…

Und ich wurde nicht enttäuscht: Das, was der Test ausspuckte, ist schon verblüffend genau. Vor allem, wenn man die Kritik bedenkt, die Graphologen entgegenschlägt. Ich weiß ja nicht, ob da vielleicht mit Statistiken gearbeitet wird, aber wenn, dann sind diese Statistiken ziemlich genau. Und reine Allgemeinplätze, die jeder auf sich beziehen kann, sind das auch nicht alles; einige schon, aber eben nicht alle!

Analysieren wir die Analyse also Stück für Stück: Weiterlesen

Ein paar Worte zum Studienbeginn, Teil 2

Posted in Rock'n'Roll University with tags , , on 7. Oktober 2007 by MuGo

Die Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Schriften hat sich bekanntermaßen mal gedenkt, dass sie Claudia einmal zeigen wird, wo der Hammer hängt. Und ich habe mir auch was gedenkt zum Studiumbeginn. Nein, sogar zweierlei.

Erstens: Eine neue Kategorie. Ich habe zwar einige Ideen, was ich noch demnächst veröffentlichen möchte, aber erstmal werde ich nicht übermäßig Zeit haben, um tolle Post zu schreiben. Deswegen wird es wohl ein wenig still und wenn dann doch mal was kommt, müsst ihr euch sicherlich was zum Studium anhören. Daher werden solche Artikel ab sofort in der Kategorie Studium Generale veröffentlicht.

Das war das, nun zum anderen Punkt: Ich werde hier jetzt weltexklusiv meinen Anspruch an mich selbst für mein erstes Semester niederschreiben; danach werde ich diese ganz schnell vergessen, mich ins Studium stürzen und erst nach einem halben Jahr wieder draufschauen und entsprechend handeln.

Was möchte ich also erreichen? Ich möchte meine fünf Prüfungen alle bestehen – besonders wichtig ist mir dabei Mathe. Bei allen anderen Prüfungen wäre es zwar nervig, aber diese könnte man notfalls auch einfach ein Semester oder Jahr später wiederholen. Mathe dagegen ist Elementar: Wenn ich schon das erste Semester nicht packe – wie soll es dann erst später weitergehen!? Sollte ich also diese Prüfung nicht schaffen und sich abzeichnen, dass das eindeutig an mir lag, dann werde ich mich danach nach Alternativen umschauen, das Studium aber erstmal weiterführen; gegen Ende des zweiten Semesters sollte ich dann einschätzen können, ob es Sinn macht, das Studium weiterzuführen oder lieber in einen anderen Studiengang zu wechseln.

Was heißt das also? Ich muss mich auf meinen Hosenboden setzen und lernen – und nicht erst drei Wochen vor der Prüfung wie bisher in der Schule, sondern begleitend. Auch wenn ich müde und unmotiviert bin, muss ich mich quälen und versuchen zu verstehen. Schlicht und Ergreifend, das ist das ganze Geheimnis.

Okay, das klingt jetzt nicht gerade nach einem wilden Partyleben, aber was will man machen? Ich will Verkehrsingenieur werden und dafür muss man auch mal den eigenen Schweinehund überwinden und ohne Zwang langweiliges Zeug machen. Ich habe mich dafür entschieden, ich weiß worauf ich mich als Billig-Abiturient ohne Physik in der Oberstufe einlasse und verdammt, ich will mir zeigen, dass ich Mathe und Informatik bestehen kann – und wenn es nur mit 3,9 ist, ich bin da nicht anspruchsvoll!

So, ihr habt es gelesen, ihr ward Zeugen – wenn ich also mal zu häufig kommentiere: erinnert mich daran, dass ich eigentlich lernen sollte!

Warum blogge ich?

Posted in Le blog et moi with tags , , on 27. August 2007 by MuGo

Diese Frage hat dieser Post aufgeworfen. Denn wenn ich Saras Wut so lese, kann ich bei vielen Sachen sagen: Genau, das kotzt mich an vielen Blogs auch an! Aber bin ich besser?

Hm, teils-teils. Ich bin kein Blogroll-geiler Blogger. Das kann ich mit Fug und Recht von mir behaupten und als einer der ganz wenigen Punkte hat sich dies in den gerademal neun Monaten nie geändert. Ich verstehe es nicht, warum ich um die Aufnahme in eine Blogroll betteln sollte und wenn jemals einer einen Kommentar geschrieben hätte: „Toller Blog, ich habe dich auf meiner Blogroll verlinkt und würde mich sehr freuen, wenn du mich auch verlinken würdest.“ – dann hätte ich mir nur gedacht: „Wie gut, dass du den Konjunktiv benutzt, den Indikativ wirst du nämlich nie erleben!“ Wenn ich lese, was Sara für Mails erhält, bekomme ich das Kotzen! Es ist armselig um Aufnahme zu winseln und es erfüllt auch überhaupt nicht den Sinn einer Blogroll, so wie ich sie verstanden habe. Denn ich habe auf meiner Blogroll nur Blogs verlinkt, die ich selber besuche und für so herausragend halte, dass ich gerne andere darauf aufmerksam mache – auch wenn sich das Interesse meistens auf Fotzenalarm reduziert. Aber wenn hinundwieder für Paul oder Sebastian auch mal der ein oder andere Zufallsbesucher abfällt, der sich längerfristig einrichtet – dann hat die Blogroll meines Erachtens ihren Soll erfüllt. Wenn sie das nicht tun sollte – ihr wisst nicht, was euch entgeht. Und wenn ich irgendwann feststelle, dass ein Blog für mich überhaupt nichts mehr bietet, dann wird er eben wieder entfernt. Kurz und schmerzlos, ohne Komentar oder Hinweis. Und das erwarte ich auch für den Umgang von Anderen mit meinem Blog. Wenn sich die so genannte Blogosphäre irgendwie von anderen Internetbestandteilen unterscheiden sollte, dann doch darin, dass es sich um persönliche Netzwerke handelt, die statischen mit beweglichem Content verknüpfen. Und an einer Blogroll, auf der jeder Hans und Franz steht, der mich auch mal verlinkt hat, ist nichts persönlich, dass ist nur die Abschrift vom Telefonbuch deiner Heimatstadt – niemand da, der es nicht nützlich findet, aber keiner stöbert darin freiwillig herum.

Ich komme vom Thema ab, denn es geht hier nicht um die Blogroll, sondern darum, warum ich blogge. Ich weiß es selber nicht so genau – und diese Ziellosigkeit merkt man meinem Blog an. Angefangen habe ich ja mit dem Geschmacksdiktator – ganz am Anfang sogar noch auf blog.de -, weil ich darin eine Möglichkeit sah, endlich jemanden Lieder ans Herz zu legen OHNE sich andauernd schon nach einer Sekunde sagen lassen zu müssen: „Mach das weg!“. Das war eigentlich auch die beste Zeit. Dieser Blog lief nebenher, mein eigentliches Anliegen war aber der tägliche Kultur-Tipp. Nur leider schüttelt sich ein Tipp für jeden Tag nicht einmal so eben aus dem Ärmel, denn ein Blog benötigt Pflege und eine gute Schreibe Zeit. Und da kommt dann mein ewiges Dilemma ins Spiel: Ich bin gut im Anfangen, aber wenn es plötzlich ernst wird und die tägliche Routine einkehrt, geht die Motivation schlagartig runter. Das war beim ersten Geschmacksdiktator so, das war beim zweiten Geschmacksdiktator so – auch wenn dort das Konzept von mir falsch angepackt wurde.

Auch dieser Blog, der langsam zum Hauptblog wurde, leidet unter dieser meiner Schwäche. Nicht nur die kleinen und unwichtigen Beiträge, die mehr oder weniger als Lückenfüller auftreten müssen, sind teilweise in einem grausamen Stil geschrieben, weil ich weder Sorgfalt walten lasse noch große Lust habe, die Artikel später umzuarbeiten. Wie gesagt, bei einem Artikel über irgendetwas, was ich gestern gemacht habe, ist das ja auch nicht wirklich schlimm – so was interessiert nicht wirklich und soll auch keinen Anspruch erfüllen. Aber wenn man einen Artikel schreibt über etwas, was einen wirklich beschäftigt, dann denkt man manchmal wirklich: „Hey, das könnte ein wirklich guter Text sein, aber er liest sich nicht gut, weil du wieder zu nachlässig warst!“ Das ich einen Best-of-Tag habe sagt alles – ich finde die meisten Artikel so grottig, dass ich gerade einmal 17 Artikel (inzwischen dürften es aber 19 oder 20 sein – ich muss mal wieder aktualisieren) für lesenswert erachte. Und das bei derzeit über 200 Posts…

Je länger ich an diesem Artikel schreibe, umso mehr bemerke ich, wie mich das eigentlich ankotzt: Nicht, dass so wenig Leute kommentieren, nicht, dass so wenig meine Sachen lesen, sondern dass verdammt noch mal die Schuld bei mir liegt! Ich schimpfe auf diese ganzen kurzlebigen „Hallo Welt, Jacqueline-Chantal hat jetzt auch einen Blog!“-Blogs – dabei fabriziere ich selber einen. Es gibt kein Thema, es gibt keine Substanz und das wenige, was meiner Meinung nach gut sein könnte, verhunze ich noch durch mangelnde Konzentration. Im Endeffekt stehen aufgebrachte Zeit und Ergebnis in keinem Aufwand. Es ist frustrierend, aber nur die gerechte Strafe.

So gesehen ist es vielleicht ganz gut, dass ich jetzt gezwungenermaßen eine Auszeit nehmen muss. Denn nach diesen geschätzten drei Wochen ohne Internet wird sich zeigen: Komme ich wieder zurück zum Bloggen oder dehne ich die Pause selber weiter aus? Ich habe schon einmal vom Aufhören geredet, aber das war ein Kurzschlusspost. Diesmal ist es ernster, weil jetzt die Phase kommt, in der sich zeigen wird, was ich wirklich will: Bloggen oder sinnloses Totschlagen von Zeit? Die werde ich als Student wohl nicht mehr so viel haben (vor allem, wenn ich tatsächlich zwei Sportkurse belegen sollte). Insofern kann der Blog nur bestehen, wenn ich es wirklich will. Und derzeit denke ich, dass ich nicht mehr will.

Nur eins kann ich versichern: Ich werde euch treu bleiben und Das Bierblog ist derzeit auch krisensicher. An beidem habe ich nicht die Lust verloren – es stellt sich nur eben die Frage, ob ich bei bald als ganz normaler Gast kommentiere oder mit einem Hausblog im Rücken!