Archiv für Film

Märzmelodie

Posted in Pop is the new Electro with tags , , , , , on 14. Februar 2009 by MuGo

Hab ich gerade gesehen, um meine heimliche Vorliebe für seichte Frauenfilme zu befriedigen. Schade, die Vorwerbung hat mehr versprochen als der Film letztendlich gehalten hat, obwohl er schon okay war. Aber so richtig BANG! hat es nicht gemacht; die Engländer sind und bleiben in diesem Genre einfach unschlagbar!

Aber ich will’s trotzdem nicht missen, denn Alexandra Neldel angezogen schlägt Nora Tschirner nackt eben immer noch um Längen (und Jana Pallaske* allein reißt es auch nicht raus). Und warum Jana Pallaske nicht Angelina Jolie als weltweites Sexsymbol abgelöst hat, ist mir echt ein Rätsel. Schöner ist sie allemal (aber gut, dieses Kriterium erfüllen eigentlich ALLE Frauen, die nicht gerade in der Pornobranche arbeiten) und da es ja anscheinend an den Lippen hängt… Chiara Ohoven muss sich echt ärgern, denn Jana Pallaske hat die Lippen, die sie sich anscheinend erträumt hat, von Natur gegeben!

Ein weiterer unmotivierter Post ist wieder einmal geschrieben und alle sind wir glücklich. Und ja, Kommentare, dass ich nur neidisch bin, weil ich eine Frau wie Angelina Jolie nie bekommen werde, während echte Männer wie ihr jede Nacht einen von Paris Hilton geblasen bekommt (Shit was so CASH!) sind ausdrücklich erwünscht! Hab ja sonst keinen Spaß im Leben…

*) Spitting Off Tall Buildings kann man sich übrigens anhören! Wird sicherlich nicht meine Lieblings-Punk-Pop-Band, aber da hab icha uch schon deutlich schlechteres gehört!

Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit

Posted in Das große Ganze with tags , , , , on 11. April 2008 by MuGo

Noch vor ein paar Wochen hätte ich diesen Artikel anders aufgezogen. Aber auch in kurzer Zeit kann man seine Überzeugungen ändern…

Eventuell habe ich es schon einmal erwähnt, aber ich habe ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, Dokumentarfilm zu studieren. Daraus ist nichts geworden, statt Seminaren zur Filmgeschichte und der Recherche von Filmthemen habe ich jetzt Vorlesungen über Technische Mechanik und Umwelt und Verkehr. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass man seine Interessen deswegen vergisst.

Was fasziniert mich am Dokumentarfilm? Ich weiß es selber nicht; vielleicht ist es die Tatsache, dass ein guter Dokumentarfilm (genauso wie auch eine gute Reportage) einem Sachverhalte und Tatsachen viel näher bringen kann als ein gut geschriebener Hintergrundartikel, vielleicht auch die Tatsache, dass der Dokumentarfilm in seiner Essenz das einzige künstlerische Produkt ist, in dem der Künstler als Person nicht existent ist. Ich bin ein Egozentriker – es kann also keinen krasseren Gegensatz geben als den zwischen dem Genre Dokumentarfilm und meiner Persönlichkeit. Aber genau dieser Widerspruch fasziniert mich. Weiterlesen

Harold & Maude

Posted in Der Geschmacksdiktator with tags , , , , , , , on 17. März 2008 by MuGo

Harold & Maude ((C) by funkygog.de)

Ich liebe absurden Humor. Zwar nicht immer und auch nicht wirklich alles, aber Skuriles und Schwarzhumoriges ist genau das, was ich liebe. Darum ist Harold & Maude für mich auch einer der größten Filme überhaupt. Der Film erinnert mich mehr an Monty Python als an alles andere amerikanische, dass ich je gesehen habe.

Es geht los mit der Anfangssequenz, die sofort zeigt, wer den Film mag und wer nicht: Wer lacht, wird den Film lieben, wer entsetzt ist, kann am Besten sofort aufhören weiter zu gucken. Denn Harolds ersten Satz („Ich habe Halsschmerzen.“) wird diese Person wohl kaum amüsant finden.

Aber worum geht es überhaupt? Weiterlesen

Signs

Posted in Der Geschmacksdiktator with tags , , , , , , , , , on 1. November 2007 by MuGo

Signs - ZeichenEs ist manchmal etwas schwierig, anderen Menschen zu erklären, warum ich Signs für einen der besten Filme aller Zeiten halte. Die meisten Menschen reagieren abweisend und halten ihn bestenfalls für eine langweilige Zeitverschwendung.

Ich kann es ihnen nicht übel nehmen – der Film wurde völlig falsch vermarktet. Man musste Science Fiction und Horror erwarten, aber was man bekam war ein Film, in dem Mel Gibson seiner Frau hinterhertrauert und es keinerlei Action gibt.

Machen wir es jetzt folgendermaßen: Wer den Film noch sehen möchte, sollte jetzt nicht weiterlesen. Damit diese Personen nicht ebenfalls enttäuscht sind, wenn sie ihn sehen, nur so viel: Es ist kein SciFi! Weiterlesen

Quadrophenia

Posted in Der Geschmacksdiktator with tags , , , , , , , on 14. Oktober 2007 by MuGo

Quadrophenia - Jimmy und Steph

Tristesse, eine Jugend am Boden, ohne Zukunft, ohne Ideale, ohne Ziel. Das einzige, was zählt, ist Party; unter der Woche mag man arbeiten, aber erst Freitagabend beginnt das Leben. Hin- und Hergerissen zwischen Drogen, Gewaltexzessen und zügellosem Sex sucht man sich selbst und findet doch nur Anfeindungen und Enttäuschungen.

Deutschland um die Jahrtausendwende? Nein, England in den Sechzigern. Und einmal mehr zeigt sich, dass Jugendliche zu allen Zeiten überall auf der Welt mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Weiterlesen

Casino Royale ist der schlechteste Bond, den ich kenne!

Posted in Pop is the new Electro with tags , , , , , , , , , on 13. September 2007 by MuGo

Hinweis: Wen die Länge dieses Posts vom Lesen abschreckt – einfach nur den vorletzten Absatz lesen. Das müsste reichen, um zumindest zu verstehen, was mich an Casino Royale stört…

Manchmal muss man mit der Tür ins Haus fallen. So wie ich heute. Da schreibt der Paul ganz nebenbei, dass ein Nachfolger zum letzten Bond, Casino Royale, gedreht werden soll, wieder mit Daniel Craig in der Hauptrolle. So weit, so gut, bis hierhin dürften weder Bond-Fans noch Leute, die nur Casino Royale kennen, aber ein wenig Ahnung von Hollywood haben, überrascht sein. Was mich jetzt allerdings überrascht ist Pauls Wortwahl: Casino Royale sei „hervorragend“ gewesen.

Ich sollte vielleicht vorneweg sagen: Es geht um einen verdammten Film! Ich mag niemanden lieber oder verdamme ihn, weil er mit mir (nicht) einer Meinung ist – ich diskutiere soetwas nur gerne leidenschaftlich und tue so, als wäre es die wichtigste Sache der Welt. No offense, just kidding!

Okay, nach dem die Formalien geklärt sind, können wir uns ja dem Thema zuwenden. Erstmal zum Posttitel: Ich kenne nicht alle Bondfilme, geschweige denn die alten Casino Royale-Fernsehfilme. Ich denke auch nicht, dass dies von Nöten ist. Ich will damit nur sagen, dass mein Erfahrungshorizont begrenzt ist und deswegen nicht alle Bondfilme einschließt und – eventuell schwerwiegender und daher auch die vorsichtige Wahl der Überschrift – leider auch nicht alle Bonddarsteller, da ich Im Geheimdienst Ihrer Majestät, den einzigen Lazenby-Bond, nicht kenne. Dieser gilt ja gemeinhin als der schlechteste Darsteller (obwohl ich mir das nach Craigs und Daltons Filmen echt nicht vorstellen kann – wobei zumindest letzterer auch nicht gerade vom schlechten Drehbuch von Lizenz zum Töten profitiert hat…).

So, nun kennt ihr die Grundlage. Widmen wir uns nun also den drei großen Punkten, die mir im Zusammenhang mit Casino Royale auf den Sack gehen: Weiterlesen

Das Buch war aber viel besser…

Posted in Die Fünferbande with tags , , , , , , , , on 28. August 2007 by MuGo

Nachdem ich gerade herausgefunden habe, dass ich wie Helen Hunt aussehe und amerikanische Wissenschaftler per Telefonkette bewiesen haben, dass es ein Gen für Schlechten Umgang gibt, muss ich mich nun den weniger schönen Dingen des Lebens zuwenden. Heute muss ich nämlich wirklich mit dem Packen beginnen…

Vorher aber noch schnell ein Eintrag in der Kategorie Die Fünferbande. Diesmal lautet das Thema „Das Buch war aber viel besser…“ und es geht um Filme, die mit ihren literarischen Vorlagen außer dem Titel nicht viel gemeinsam haben.

5. Das Geisterhaus

Wieso man aus diesem Buch einen Film gemacht hat, verstehe ich nicht. Das wäre eher etwas für eine mehrteilige Fernsehserie gewesen, weil die Story so komplex und langwierig ist. Weil man aber anscheinend unbedingt einen Hollywoodfilm aus diesem wahrscheinlich besten Buch aller Zeiten machen wollte, musste man sich anderer Mittel bedienen – und hat einfach eine komplette Generation gestrichen – ganz abgesehen von den ganzen Geschehnissen vor der ersten. Aber statt des Übergangs von Clara auf Blanca auf Alba gibt es im Film nur Clara und ihre Tochter Blanca, die auch Züge von Alba hat. Somit ist zwar die wichtigste Geschichte gerettet und auch ziemlich gut umgesetzt – die ganzen detailreichen Erzählstränge, die dieses Buch aber zu einem Lesevergnügen gemacht haben, sind verschwunden. Deswegen Platz 5 in dieser Liste.

4. Winnie, the Pooh

Auch hier wurden die Geschichten beigehalten – aber was hat Disney aus dieser Vorlage gemacht! Eben typisches Disney-08/15. Bah! Da bleibe ich lieber beim Original, dem besten Kinderbuch aller Zeiten. Ich empfehle übrigens die englische Originalversion, obwohl die deutsche Übersetzung von Harry Rowohlt auch Charme hat…

3. Forrest Gump

Während der Film den unaufhaltsamen Aufstieg eines Mannes zeigt, der eigentlich zum Verlieren bestimmt ist, ist das Buch eine Satire auf den amerikanischen Traum. Forrest Gump ist hier keineswegs eine sympathische Figur, sondern wird nur genutzt, weil ein Idiot eben einige Sachen anders sagen kann als eine smarte Hauptfigur. Warhols fünf Minuten Ruhm werden gnadenlos auf die Schippe genomen und die anderen Hauptfiguren aus dem Film treten nur in kurzen Sequenzen auf (Forrests Mutter, seine Freundin, Bubba). Dafür gibt es einige Episoden, die wohlweislich nicht in den Film aufgenommen wurden, weil sie ihn für die Rechte unsehbar gemacht hätten – z.B. seine Filmkarriere in Hollywood oder sein Flug in den Weltraum mit einem Versuchsschimpansen. Insofern: Das Buch ist ganz anders – es ist ebenfalls unterhaltsam, aber wenn man den sympathischen Forrest vor Augen hat, wirkt es doch ein bisschen surreal…

2. Children of Men

Children of Men ist für mich neben Harrison’s Flowers einer der eindrücklichsten Anti-Kriegsfilme überhaupt, die diese Bezeichnung wirklich verdient haben. Der Film ist nicht unbedingt herausragend, aber das Universum spannend und die Intention kommt sehr stark rüber.
Deswegen bin ich auch ein bisschen über das Buch überrascht gewesen – denn es hat so gut wie gar nichts mit dem Film zu tun. Die Story ist anders, die Figuren, sofern sie denn im Buch überhaupt vorkommen, haben andere Charaktere, die ganze Umwelt ist eine viel friedlichere. Es würde zu weit führen, jetzt eine Abhandlung über das Buch zu schreiben, nur so viel: Das Buch war Anfang der Neunziger sicherlich interessant – aber der Film hat es in die Neuzeit angepasst. Man könnte auch sagen: Die kurze Phase zwischen 1989 und 1991, als der Ostblock langsam auseinanderfiel und der Jugoslawienkrieg noch nicht begonnen hatte, scheint auf die Autorin dermaßen friedlich gewirkt zu haben, dass sie eine viel zu friedliche Zukunftsvision entworfen hat; mit unserer heutigen Erfahrung wirkt der Film um einiges realer…

1. Schindlers Liste

Schon allein deswegen auf Platz Eins, weil die Buchvorlage ein Sachbuch ist. Übrigens ein sehr gutes, wie ich finde…