Archiv für Die Ärzte

Maths Kick Ass!

Posted in Rock'n'Roll University with tags , , , , on 23. Juli 2008 by MuGo

Lang, lang ist’s her, dass ich mich mal zu Worte gemeldet hätte auf diesen Seiten. Nicht einmal zum Ärzte-Konzert kam, wie vorher großspurig versprochen, etwas erhellendes. Nur soviel: Darauf, einen 62jährigen Pornorapper als Vorband zu engagieren, kommen eben doch nur die Ärzte…

Was liegt sonst so an? Na klar, die Prüfungszeit! Nachdem ich Technische Mechanik gestern aller Voraussicht nach in den Sand gesetzt habe (ich gehe davon aus, nicht bestanden zu haben – sollte ich im September eine anderslautende Rückmeldung erhalten, freu ich mich dafür umso mehr!), steht nun Mathe an. Und voilà, kaum habe ich mich fünf Tage lang nicht mehr mit der Materie beschäftigt, um mich auf TM, wie wir Ingenieure liebevoll zu sagen pflegen, zu konzentrieren, geht der ganze Scheiß leicht von der Hand und ich versteh ihn sogar! Ich habe meine letzten Probleme relativ gut lösen können und die 12 von 36 Punkten, die man zum Bestehen braucht (wie in TM zählt nur das bestehen, es gibt keine Note), dürften eigentlich kein Problem sein.

Und TM wiederhole ich gerne, wenn ich dafür in Mathe durchkomme, denn TM macht irgendwie Spaß, Mathe… naja, Mathe könnte auch Spaß machen, wenn man wüsste, wofür man den ganzen Schwachsinn eigentlich lernt…

Aber damit ich auf jeden Fall bestehe, schreibe ich hier meine Wunschklausur auf: Weiterlesen

Taktstöckchen

Posted in Karlheinz Stockhausen with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 2. März 2008 by MuGo

Vor urewigen Zeiten, als die Welt noch jung war, hat mir die Ivy ein Stöckchen zugeworfen. Nun kann ich es endlich mal an den Mann (und natürlich auch die interessierte Frau) bringen. Das Thema ist Musik, das geht eigentlich immer… Weiterlesen

Menschenverachtende Untergrundmusik

Posted in Mittendrin statt nur dabei with tags , , , , , , , , , , , , , , on 8. Dezember 2007 by MuGo

Ich schulde euch noch zwei Konzertberichte und weil ich mir einen sparen kann, wenn ich beide gleichzeitig veröffentliche, gibt es das geballte Doppelpack, bestehend aus Anajo am 28.11. in der Scheune und Funny van Dannen am 6.12. im Klub Neue Mensa.

Zuerst also die Augsburger Popper von Anajo. In meinen Ohren die derzeit beste deutsche Popformation. Natürlich, sie machen keine Musik für die Ewigkeit, aber für den Moment. Nah bei mir ist eine unglaublich stimmige und kompakte Platte – ein Ohrwurm und potenzieller Hit jagt den nächsten. Wer Anajo kennt und Pop hört sollte eigentlich jubeln, wenn die Band in der Stadt weilt. Aber anscheinend ist dem nicht so.

Denn die Scheue – die sich entgegen meiner Vorstellung als sehr gemütliche Einrichtung erwies – war alles andere als ausverkauft und dabei ist es bei weitem nicht die größte Bühne der Stadt; der Dresdner Poerty Slam findet hier statt und das ist noch immer keine Massenveranstaltung. Man kann die Leute eben nicht zu ihrem Glück zwingen…

Vor Anajo spielte Gisbert zu Knyphausen. Sehr nett und sicherlich das Reinhören wert, wenn denn dann endlich das Album erscheint. Aber ob er allein einen Abend tragen kann? Die Demos auf der MySpace-Seite legen dies nah und die Texte und Melodien sowieso.
Anajo kann es auf jeden Fall! Die drei kommen sympathisch rüber und scheinen sich auch nicht darüber zu grämen, dass selbst nach zwei guten Alben die Interaktion mit dem Publikum noch ohne Probleme möglich ist.

Ich selbst bin zufrieden – bis auf “Sonne über Haunstetten” wurden alle Lieder gespielt, die ich hören wollte und die mir unbekannten Lieder der zweiten Platten haben mich dazu bewogen, mich vielleicht auch noch etwas intensiver mit ihr zu beschäftigen. Sonst wird gute durchschnittliche Livekost geborten. Leider ging das Publikum nicht ganz so mit wie von mir gehofft – da war die Stimmung bei den Tocos um einiges besser! Daran konnte auch der Umstand nichts ändern, dass Anajo die richtigen Lieder zu zitieren wissen (Mutter, der Mann mit dem Koks ist da und Das Model). Trotzdem wäre ich gerne noch auf der After-Show-Party geblieben, aber hinundwieder muss ich doch zu Info gehen…

Das war also Anajo – der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, auch und gerade wenn man bisher nicht so viel von den Jungs mitbekommen hat. Für eine Band ihres Bekanntheitsgrads sind sie immer noch ziemlich billig, geradezu ein Geheimtipp und man hat eine Menge Spaß. Wie gesagt: Die derzeit beste Popband Deutschlands und auch die einzige, die derzeit in diesem Stil wirklich überzeugen kann (Wir sind Helden spielen dann doch eine eher nachdenkliche Deutschpop-Variante…).

Kommen wir nun zum anderen Bestandteil unserer Betrachtung, meinem persönlichen Nikolausgeschenk: Funny van Dannen! Sobald ich im Oktober mitbekommen habe, dass mein Idol in der Stadt, ach was, in meiner Stammmensa spielen wird, war ich auch schon im Ticketshop und habe mir meine Karte gesichert. Erst fand ich mein Verhalten ja etwas voreilig, denn wie viele Leute werden schon zu Funny van Dannen gehen? Nun, es sind doch ein paar…

Der Schwarzmarkt blühte also vor der Mensa und ich konnte froh sein, dass ich ohne größere Probleme in die heiligen Hallen vorgelassen wurde. Und trotz der Menschenmassen, die zwischen mir und IHM standen, fand ich es von der ersten bis zur letzten Minute nur geil! Entschuldigung, Funny van Dannen ist in der Stadt – und ich bin dabei!

Leider war Funnys Stimme ein wenig angegriffen, aber heilige Scheiße, der Mann hat es einfach drauf. Und abgesehen vom Opener Gutes Tun hat er auch nur Lieder gespielt, die ich mag oder nicht kannte, weil sie auf der neusten CD drauf sind – die ich mir natürlich sofort gekauft habe! Damit fehlt mir jetzt nur noch Uruguay im Original und ich kann wieder ruhig schlafen. Mein neues erklärtes Lieblingslied von “Trotzdem Danke” ist jetzt schon mal klar: Mütter – obwohl “Oma” auch seinen Reiz hat…

Ich komme vom Thema ab. Die Lieder waren wie gesagt spitze! Ob Kapitalismus, “Menschenverachtende Untergrundmusik”, Der Fatalist, “Der Wal”, Lesbische Schwarze Behinderte und natürlich – ganz große Klasse und ein Lied, dass sich jeder Wirtschaftswissenschaftler anhören sollte – “Humankapital” (um nur ein paar ganz große Übersongs zu nennen), alles rief ungeahnte Euphorie hervor. Und das gerade Eurythmieschuhe so ein Fan-Favorit ist, hätte ich auch nicht gedacht. Dann noch einen meiner persönlichen Lieblingssongs – “Gwendolyn Kucharsky” – als letzte Zugabe zu spielen, deutet doch darauf hin, dass der Funny ein Netter ist. Und auch wenn wir vielleicht noch das eine oder andere Lied hätten hören können wenn denn seine Stimme mitgemacht hätte – ich werde den Abend als perfekt in Erinnerung behalten.

Das waren sie also, die beiden Konzerte, über die ich mich noch auslassen wollte. Jetzt wisst ihr, zu wem ihr beruhigt euer Geld tragen könnt. Wann das nächste Konzert ansteht weiß ich noch nicht – derzeit ist es das Ärzte-Konzert im Juni (oder war es Juli?), für das ich glücklicherweise eine Karte ergattern konnte (das Zusatzkonzert soll auch schon fast ausverkauft sein). Dendemann spielt zwar im Dezember, aber 20 Euro? Das sind mir Tocotronic oder The Hives wert, aber sicherlich nicht Dendemann. 12 Euro und ich wäre dabei. Aber so sehr verehre ich den deutschen HipHop dann doch nicht. Fotos könnte ich mir aber noch vorstellen und außerdem muss ich immer noch heulen, dass ich Stereo Total, The Raveonettes und La Grande Illusion allesamt verpasst habe. Naja, zumindest wegen Stereo Total tut es mir Leid. Und tiefst in meinem Inneren weiß ich, dass es Jammern auf hohem Niveau ist, denn solche Bands wären niemals in Oldenburg aufgetreten. Dresden, remember I love you!

Kein Alkohol ist auch keine Lösung!

Posted in Die Fünferbande with tags , , , , , , , , , , , , , , , on 28. Oktober 2007 by MuGo

Die bösen, bösen Drogen! Nach diesem Wochenende muss ich einmal mehr sagen: Sie ergreifen deine Seele, aber irgendwie mag man sie trotzdem. Und ich rede hier nur von legalen Drogen…

Darum ein paar Lieder, in denen es um Drogen geht, denn: Kein Alkohol ist auch keine Lösung! Ob man allerdings wirklich zu LSD und Speed greifen muss (von Crystal und Crack einmal ganz zu schweigen), weiß ich ja nun doch nicht… Weiterlesen

Ach, das ist gar nicht von den Ärzten?

Posted in Die Fünferbande with tags , , , , , , , , , on 2. Oktober 2007 by MuGo

Der erste Beitrag auf meinem neuen Blog und gleich geht es in die Vollen. Ein neuer Eintrag in der Kategorie Die Fünferbande (ihr seht, ich habe mich für einen Namen entschieden…) kommt wie gerufen, um den Blog auch offiziell einzuweihen.

Übrigens, bevor wir uns der Musik widmen – es lohnt sich wieder, bei Muschiload zu stöbern. Ich haben beim Umzug gleich ein bisschen aktualisiert und entrümpelt. Nun seid ihr also wieder auf dem neusten Stand.

Aber jetzt geht es wirklich los. Thema heute: „Ach, das ist gar nicht von den Ärzten?“ und es geht um Coversongs, die man so vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte… Weiterlesen

Gesucht ist ein Lied, das…

Posted in Karlheinz Stockhausen with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 10. Juni 2007 by MuGo

Dieses Stöckchen wollte ich schon lange einmal machen und heute habe ich die Muße, es in Angriff zu nehmen. Ich habe es bei Sara gefunden, die es von Leonope hat. In der Version von Paul wird es auch noch irgendwann nachgelegt.

Das Prinzip ist simpel: Lieder, mit denen man etwas verbindet, werden vorgestellt. Und hier sind auch schon die Fragen.

Gesucht wird ein Lied… Weiterlesen