Archiv für Blog

Stock im Arsch

Posted in Karlheinz Stockhausen with tags , on 29. September 2008 by MuGo

1. Die Bloggerin, der Blogger soll das Logo auf ihrem/seinem Blog speichern.
2. Verlinke den Blog von dessen Besitzerin/Betreiber Du den Award erhalten hast.
3. Nominiere mindestens sieben weitere Blogs.
4. Verlinke diese edlen Blogs mit eigenen Blog.
5. Hinterlasse eine Nachricht auf den Blogs der Geehrten.

Hier habe ich es her, dort geht es hin:

1. social issues and stuff: Der König. Er sieht in mir einen Bruder im Geiste – ich sehe in ihm einen großen Bruder im Geiste.
2. Wenn Sanja sich langweilt: Ich liebe dich auch! Ganz ehrlich!!
3. Insubordinantes Denken: Ivy hat gebettelt und gefleht. Und das SIE! Da musste ich ja zurückkommen. Und vielen Dank für deinen wundervollen Blog!
4. Roman Möller ONLINE Blog: Ein angenehmer Politblog – vor allem, weil wir oft eine ähnliche Meinung haben.^^ Außerdem ein Norddeutscher, das allein gibt schon Pluspunkte….
5. septemberRAVE: Keine Norddeutsche, aber trotzdem ganz dick im Geschäft. Vor allem wenn sie einem aus der Seele über irgendwelche Vollspacken spricht. Viel Glück in Berlin – auch wenn’s da scheiße ist!
6. Wer ist eigentlich Paul?: Könnte viel weiter vorne stehen, aber nein! Der Herr muss ja unbedingt twittern… (UPDATE: Hey, er schreibt wieder! Ick gloov et nüscht…)
7. Nothing For Ungood: Eine eche Perle, auch wenn gerne drauf rumgehackt wird – ICH find’s lustig!

Advertisements

The Greatest Comeback Since Lazarus

Posted in Le blog et moi with tags , , on 1. März 2008 by MuGo

Ja, ich bin wieder da.

Da man sich nicht mehr wünschen kann, als das eine Gruppe erwachsener Menschen sich in selbsterniedrigender Weise vor einem im Staub krümmt, nur damit man wieder selbstgefällig über die Welt an sich und Pop im Allgemeinen referiert, habe ich mich entschlossen, meinen guten Namen wieder in den Ring zu werfen.

Ersteinmal vielen Dank für eure Treue, vor allem Google, das weiterhin mit Volldampf daran arbeitet, dass Leute ohne Geld auch weiterhin ihre erotischen Phantasien dank meiner Hilfe verwirklichen können. Wenn auch nicht auf Platz Eins, so bin ich dennoch für die Heimwerker des Erotiksektors gleich auf Seite Eins zu finden.

Ich bin gerade dabei, mir neues für den Blog auszudenken und darum solltet ihr in nächster Zeit auch regelmäßig mit Fünferbanden, Geschmacksdiktatoren und natürlich auch dem einen oder anderen politischen Beitrag versorgt werden. Ich freu mich, euch wieder einmal begrüßen zu dürfen!

P.S: Übrigens veröffentliche ich die besten Suchbegriffe ab jetzt auf SearchRequest. Nur so als Hinweis…

P.P.S: Und natürlich empfehle ich euch auch einen Besuch auf meiner neuen Seite, die meiner Facharbeit gewidmet ist. Das Thema ist Waldsterben und ich bin echt stolz auf die Arbeit, auch wenn sie das Rad nicht neu erfunden hat…

Good-bye, Farewell and Amen

Posted in Le blog et moi with tags , on 5. Dezember 2007 by MuGo

Wenn jetzt auch schon der Paul quengelt, wird es echt Zeit, das ganze amtlich zu machen…

Wer ein treuer Leser der Kommentare auf dem Abfallkalender ist, hat es schon mitbekommen: Ich habe mit dem Gedanken gespielt, das Bloggen sein zu lassen. Und nun, nach einem Monat, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich dies auch durchziehe.

Ein Blog bedeutet nunmal, das man Zeit investieren muss – Zeit, die ich zur Zeit nicht gewillt bin, aufzuwenden. Ein krasses Beispiel: Wenn ich mich entscheiden muss, ob ich einen interessanten Post für meinen Blog schreiben soll oder lieber eine Quadrik transformiere (kleiner Scherz; das ist das einzige, was ich in Mathe I bisher nicht nachvollziehen kann und ich bin auch gewillt, es dabei beruhen zu lassen) – ich würde mich lieber für den Kegelschnitt entscheiden als für den Blogeintrag. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Mathe jetzt so geil finde, sondern einfach, weil ich es nur noch als Last empfinde, etwas für den Blog zu schreiben.

Und außerdem habe ich es schon einmal in diesem Blog-Stöckchen gesagt (für Verlinkungen bin ich zu faul): Ich höre auf, wenn ich das Gefühl habe, nichts mehr zu sagen zu haben. Und das ist inzwischen der Fall. Ich hatte nur heute einmal die Idee, etwas zu schreiben. Aber auch das scheiterte am Ende an der Unlust.

Es war eine schöne Zeit und ich werde es vielleicht auch irgendwann vermissen. Aber erstens ist dieser Blog ja nicht aus der Welt, zweitens könnte ich jederzeit bei Sebastian was reinschreiben und drittens schreibe ich immer noch bei 2Punk0. Zwar nur über Musik, aber mir reicht das.

Ich wünsche euch noch viel Spaß beim Bloggen und mir eine langsame Abkehr vom Internet. Das Leben soll mich wieder haben mit so geilen Aktionen wie zum Beispiel Lesen.

In diesem Sinne: Tschüß!

Blog-Stock

Posted in Karlheinz Stockhausen with tags , , , on 26. Oktober 2007 by MuGo

Das Stöckchen ist von Paul, die Beantwortung erfolgt durch mich. Weiterlesen

Warum blogge ich?

Posted in Le blog et moi with tags , , on 27. August 2007 by MuGo

Diese Frage hat dieser Post aufgeworfen. Denn wenn ich Saras Wut so lese, kann ich bei vielen Sachen sagen: Genau, das kotzt mich an vielen Blogs auch an! Aber bin ich besser?

Hm, teils-teils. Ich bin kein Blogroll-geiler Blogger. Das kann ich mit Fug und Recht von mir behaupten und als einer der ganz wenigen Punkte hat sich dies in den gerademal neun Monaten nie geändert. Ich verstehe es nicht, warum ich um die Aufnahme in eine Blogroll betteln sollte und wenn jemals einer einen Kommentar geschrieben hätte: „Toller Blog, ich habe dich auf meiner Blogroll verlinkt und würde mich sehr freuen, wenn du mich auch verlinken würdest.“ – dann hätte ich mir nur gedacht: „Wie gut, dass du den Konjunktiv benutzt, den Indikativ wirst du nämlich nie erleben!“ Wenn ich lese, was Sara für Mails erhält, bekomme ich das Kotzen! Es ist armselig um Aufnahme zu winseln und es erfüllt auch überhaupt nicht den Sinn einer Blogroll, so wie ich sie verstanden habe. Denn ich habe auf meiner Blogroll nur Blogs verlinkt, die ich selber besuche und für so herausragend halte, dass ich gerne andere darauf aufmerksam mache – auch wenn sich das Interesse meistens auf Fotzenalarm reduziert. Aber wenn hinundwieder für Paul oder Sebastian auch mal der ein oder andere Zufallsbesucher abfällt, der sich längerfristig einrichtet – dann hat die Blogroll meines Erachtens ihren Soll erfüllt. Wenn sie das nicht tun sollte – ihr wisst nicht, was euch entgeht. Und wenn ich irgendwann feststelle, dass ein Blog für mich überhaupt nichts mehr bietet, dann wird er eben wieder entfernt. Kurz und schmerzlos, ohne Komentar oder Hinweis. Und das erwarte ich auch für den Umgang von Anderen mit meinem Blog. Wenn sich die so genannte Blogosphäre irgendwie von anderen Internetbestandteilen unterscheiden sollte, dann doch darin, dass es sich um persönliche Netzwerke handelt, die statischen mit beweglichem Content verknüpfen. Und an einer Blogroll, auf der jeder Hans und Franz steht, der mich auch mal verlinkt hat, ist nichts persönlich, dass ist nur die Abschrift vom Telefonbuch deiner Heimatstadt – niemand da, der es nicht nützlich findet, aber keiner stöbert darin freiwillig herum.

Ich komme vom Thema ab, denn es geht hier nicht um die Blogroll, sondern darum, warum ich blogge. Ich weiß es selber nicht so genau – und diese Ziellosigkeit merkt man meinem Blog an. Angefangen habe ich ja mit dem Geschmacksdiktator – ganz am Anfang sogar noch auf blog.de -, weil ich darin eine Möglichkeit sah, endlich jemanden Lieder ans Herz zu legen OHNE sich andauernd schon nach einer Sekunde sagen lassen zu müssen: „Mach das weg!“. Das war eigentlich auch die beste Zeit. Dieser Blog lief nebenher, mein eigentliches Anliegen war aber der tägliche Kultur-Tipp. Nur leider schüttelt sich ein Tipp für jeden Tag nicht einmal so eben aus dem Ärmel, denn ein Blog benötigt Pflege und eine gute Schreibe Zeit. Und da kommt dann mein ewiges Dilemma ins Spiel: Ich bin gut im Anfangen, aber wenn es plötzlich ernst wird und die tägliche Routine einkehrt, geht die Motivation schlagartig runter. Das war beim ersten Geschmacksdiktator so, das war beim zweiten Geschmacksdiktator so – auch wenn dort das Konzept von mir falsch angepackt wurde.

Auch dieser Blog, der langsam zum Hauptblog wurde, leidet unter dieser meiner Schwäche. Nicht nur die kleinen und unwichtigen Beiträge, die mehr oder weniger als Lückenfüller auftreten müssen, sind teilweise in einem grausamen Stil geschrieben, weil ich weder Sorgfalt walten lasse noch große Lust habe, die Artikel später umzuarbeiten. Wie gesagt, bei einem Artikel über irgendetwas, was ich gestern gemacht habe, ist das ja auch nicht wirklich schlimm – so was interessiert nicht wirklich und soll auch keinen Anspruch erfüllen. Aber wenn man einen Artikel schreibt über etwas, was einen wirklich beschäftigt, dann denkt man manchmal wirklich: „Hey, das könnte ein wirklich guter Text sein, aber er liest sich nicht gut, weil du wieder zu nachlässig warst!“ Das ich einen Best-of-Tag habe sagt alles – ich finde die meisten Artikel so grottig, dass ich gerade einmal 17 Artikel (inzwischen dürften es aber 19 oder 20 sein – ich muss mal wieder aktualisieren) für lesenswert erachte. Und das bei derzeit über 200 Posts…

Je länger ich an diesem Artikel schreibe, umso mehr bemerke ich, wie mich das eigentlich ankotzt: Nicht, dass so wenig Leute kommentieren, nicht, dass so wenig meine Sachen lesen, sondern dass verdammt noch mal die Schuld bei mir liegt! Ich schimpfe auf diese ganzen kurzlebigen „Hallo Welt, Jacqueline-Chantal hat jetzt auch einen Blog!“-Blogs – dabei fabriziere ich selber einen. Es gibt kein Thema, es gibt keine Substanz und das wenige, was meiner Meinung nach gut sein könnte, verhunze ich noch durch mangelnde Konzentration. Im Endeffekt stehen aufgebrachte Zeit und Ergebnis in keinem Aufwand. Es ist frustrierend, aber nur die gerechte Strafe.

So gesehen ist es vielleicht ganz gut, dass ich jetzt gezwungenermaßen eine Auszeit nehmen muss. Denn nach diesen geschätzten drei Wochen ohne Internet wird sich zeigen: Komme ich wieder zurück zum Bloggen oder dehne ich die Pause selber weiter aus? Ich habe schon einmal vom Aufhören geredet, aber das war ein Kurzschlusspost. Diesmal ist es ernster, weil jetzt die Phase kommt, in der sich zeigen wird, was ich wirklich will: Bloggen oder sinnloses Totschlagen von Zeit? Die werde ich als Student wohl nicht mehr so viel haben (vor allem, wenn ich tatsächlich zwei Sportkurse belegen sollte). Insofern kann der Blog nur bestehen, wenn ich es wirklich will. Und derzeit denke ich, dass ich nicht mehr will.

Nur eins kann ich versichern: Ich werde euch treu bleiben und Das Bierblog ist derzeit auch krisensicher. An beidem habe ich nicht die Lust verloren – es stellt sich nur eben die Frage, ob ich bei bald als ganz normaler Gast kommentiere oder mit einem Hausblog im Rücken!