Archiv für Oktober, 2007

Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein!

Posted in Le blog et moi with tags , , , , on 29. Oktober 2007 by MuGo

Bisher habe ich es noch nicht bereut, nach Dresden gezogen zu sein. Die Stadt hat alles, was das Herz begehrt und für Studenten ist der Nahverkehr gratis. Wenn mir also einfällt, mal eben schnell ein Ticket für das Konzert von Funny van Dannen am 6. Dezember in der Neustadt zu besorgen, setze ich mich einfach in die Bahn und fahre rüber!

Und schon sind wir mitten im Thema. Endlich wohne ich in einer Stadt, in der Konzerte von Bands stattfinden, die ich sehen möchte! Wie gesagt, Funny van Dannen liegt schon als verfrühtes Nikolausgeschenk für mich auf der Kommode und Tocotronic – spielen nächste Woche Montag – ist auch schon gekauft. Zudem spielen Anajo Ende November und die Die Ärzte nächstes Jahr im Juli, da werde ich hoffentlich auch hinkönnen. Ich bin mehr als begeistert – die einzigen nennenswerten Konzerte, die ich in Oldenburg gesehen habe, waren Lack of Limits und Adam Green.

Ja, ich gehe gerne auf Konzerte (und wenn ich Stereo Total nicht verpasst hätte, wäre das Glück perfekt). Jetzt kommt aber das Dilemma ins Spiel: Ich studiere Verkehrsingenieur – und Ingenieure sind nicht gerade als die Speerspitze der Popkultur bekannt… Weiterlesen

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Kein Alkohol ist auch keine Lösung!

Posted in Die Fünferbande with tags , , , , , , , , , , , , , , , on 28. Oktober 2007 by MuGo

Die bösen, bösen Drogen! Nach diesem Wochenende muss ich einmal mehr sagen: Sie ergreifen deine Seele, aber irgendwie mag man sie trotzdem. Und ich rede hier nur von legalen Drogen…

Darum ein paar Lieder, in denen es um Drogen geht, denn: Kein Alkohol ist auch keine Lösung! Ob man allerdings wirklich zu LSD und Speed greifen muss (von Crystal und Crack einmal ganz zu schweigen), weiß ich ja nun doch nicht… Weiterlesen

Blog-Stock

Posted in Karlheinz Stockhausen with tags , , , on 26. Oktober 2007 by MuGo

Das Stöckchen ist von Paul, die Beantwortung erfolgt durch mich. Weiterlesen

Sorry für die Funkstille

Posted in Le blog et moi with tags , on 22. Oktober 2007 by MuGo

Es ist ja nicht so, dass ich nichts zum Schreiben hätte; allerdings merke ich, dass sich bei mir der alte Schludrian einschleicht und ich schon jetzt hinter meinem Vorhaben, Vorlesungen zeitnah nachzuarbeiten, zurückliege. Darum muss ich mir jetzt erst einmal eine Tages-Internetsperre auflegen. Das heißt: Bis nach der letzten Univeranstaltung kein Surfen mehr!

Die Handschrift des Todes

Posted in Le blog et moi with tags , , on 19. Oktober 2007 by MuGo

Manchmal macht man ja dumme und zeitverschwendende Sachen um nicht wirklich was tun zu müssen (so wie jetzt zum Beispiel).

Und dabei stößt man dann auf Sachen, die einen doch beeindrucken. Zum Beispiel auf Graphologies. Ich bin ein wenig zwiegespalten, was Graphologie angeht (wie im Allgemeinen der Interpretation von Charakteren via Standardtests). Aber die Seite sagt ja auch von sich selbst, dass sie nicht die reine Wahrheit sprechen kann, da es sich um einen Standardtest handelt. Und da ich auch schon weiß, dass ich ein UD bin und dieser Test auch nur aus vier simplen Fragen besteht, kann ich ja eigentlich auch eine Handschriftenanalyse an mir vornehmen lassen…

Und ich wurde nicht enttäuscht: Das, was der Test ausspuckte, ist schon verblüffend genau. Vor allem, wenn man die Kritik bedenkt, die Graphologen entgegenschlägt. Ich weiß ja nicht, ob da vielleicht mit Statistiken gearbeitet wird, aber wenn, dann sind diese Statistiken ziemlich genau. Und reine Allgemeinplätze, die jeder auf sich beziehen kann, sind das auch nicht alles; einige schon, aber eben nicht alle!

Analysieren wir die Analyse also Stück für Stück: Weiterlesen

Quadrophenia

Posted in Der Geschmacksdiktator with tags , , , , , , , on 14. Oktober 2007 by MuGo

Quadrophenia - Jimmy und Steph

Tristesse, eine Jugend am Boden, ohne Zukunft, ohne Ideale, ohne Ziel. Das einzige, was zählt, ist Party; unter der Woche mag man arbeiten, aber erst Freitagabend beginnt das Leben. Hin- und Hergerissen zwischen Drogen, Gewaltexzessen und zügellosem Sex sucht man sich selbst und findet doch nur Anfeindungen und Enttäuschungen.

Deutschland um die Jahrtausendwende? Nein, England in den Sechzigern. Und einmal mehr zeigt sich, dass Jugendliche zu allen Zeiten überall auf der Welt mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Weiterlesen

Was zum Fick!?

Posted in Die Fünferbande with tags , , , , , , , , , on 14. Oktober 2007 by MuGo

Es ist Wochenende und ich habe ein wenig Zeit, um wieder mal ein bisschen Content zu bringen. Einmal mehr die Fünferbande, einmal mehr Musik. Das Thema heute: „Was zum Fick!?“ – Lieder, die das böse F-Wort im Titel haben.

5. Martha Wainwright – Bloody Mother F***ing A**hole

Man kann sich darüber streiten, ob dieses Lied hier richtig ist, denn schamvoll wird Fucking zensiert. Dennoch, auf dem Plattenrücken mag es fehlen, im Lied dagegen nicht; auch Songwriterinnen können den beliebten „Parental Advisory“-Sticker bekommen!
Und so trällert sie eine Anklage an den titelgebenden Mann, die nur so strotz von Hass und Wut. Und wer ist dieses blutige mutterfickende Arschloch? Niemand anders als ihr Vater, Rufus Wainwright!

Hier ist ein Fan-Video mit Szenen aus Dr. House Grey’s Anatomy.

4. Molotov – Chinga tu madre

Molotov, die fröhliche Crossover-Combo aus Mexiko, macht das, was Mexikaner am liebsten tun: Beleidigen! In einem Land, in dem es ein Zeichen von Intimität ist, von einem guten Freund Arschloch genannt zu werden (auf mex.-span.: cabrón), fällt dies naturgemäß schwer. Aber zum Glück hat der liebe Gott eine universelle Regel aufgestellt: Beleidige nicht meine Mutter, du Hurensohn! Entsprechend könnt ihr euch sicherlich denken, was „chinga tu madre“ wohl heißen wird – Fick deine Mutter!

Hier eine Liverversion in guter Qualität.

3. Bikini Kill – I Like Fucking

Präziser und kürzer kann man es halt nicht ausdrücken! Darum auch ganz präzise und kurz die MP3 als Download.

2. Eminem – Just Don’t Give A Fuck

Der Eminem… Halt unser Lieblingsrapper. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass er das gleiche rappt wie alle anderen, dabei aber weiß ist und deswegen heraussticht. Nie!
Auf jeden Fall hat Marshall Mathers, III. auf seiner ersten CD The Slim Shady LP (jetzt dürften alle Alter Egos durch sein…) auch dieses Lied veröffentlicht und für mich ist es einer der wenigen Tracks, die auf diesem Album überzeugen. Aber was fragt man mich, ich bin eh kein Fan von amerikanischem HipHop. Außer vom Eminem, natürlich. Aber das sind wir ja alle…

1. Bloodhound Gang – Foxtrot Uniform Charlie Kilo

So muss man das mit der Zensur machen: Einfach das internationale Funker-Alphabet benutzen und schon ist das Lied jugendfrei! Phantasie ist eben heutzutage gefragt. So besteht das ganze Lied nur aus Umschreibungen, für, ja, für Frieda Ulrich Cäsar Kaufmann Emil Nordpol, ohne auch nur ein anzügliches Wort zu benutzen. America at it’s best und wie wir es lieben!
Und das Bananen-Auto ist einfach unschlagbar…