Casino Royale ist der schlechteste Bond, den ich kenne!

Hinweis: Wen die Länge dieses Posts vom Lesen abschreckt – einfach nur den vorletzten Absatz lesen. Das müsste reichen, um zumindest zu verstehen, was mich an Casino Royale stört…

Manchmal muss man mit der Tür ins Haus fallen. So wie ich heute. Da schreibt der Paul ganz nebenbei, dass ein Nachfolger zum letzten Bond, Casino Royale, gedreht werden soll, wieder mit Daniel Craig in der Hauptrolle. So weit, so gut, bis hierhin dürften weder Bond-Fans noch Leute, die nur Casino Royale kennen, aber ein wenig Ahnung von Hollywood haben, überrascht sein. Was mich jetzt allerdings überrascht ist Pauls Wortwahl: Casino Royale sei „hervorragend“ gewesen.

Ich sollte vielleicht vorneweg sagen: Es geht um einen verdammten Film! Ich mag niemanden lieber oder verdamme ihn, weil er mit mir (nicht) einer Meinung ist – ich diskutiere soetwas nur gerne leidenschaftlich und tue so, als wäre es die wichtigste Sache der Welt. No offense, just kidding!

Okay, nach dem die Formalien geklärt sind, können wir uns ja dem Thema zuwenden. Erstmal zum Posttitel: Ich kenne nicht alle Bondfilme, geschweige denn die alten Casino Royale-Fernsehfilme. Ich denke auch nicht, dass dies von Nöten ist. Ich will damit nur sagen, dass mein Erfahrungshorizont begrenzt ist und deswegen nicht alle Bondfilme einschließt und – eventuell schwerwiegender und daher auch die vorsichtige Wahl der Überschrift – leider auch nicht alle Bonddarsteller, da ich Im Geheimdienst Ihrer Majestät, den einzigen Lazenby-Bond, nicht kenne. Dieser gilt ja gemeinhin als der schlechteste Darsteller (obwohl ich mir das nach Craigs und Daltons Filmen echt nicht vorstellen kann – wobei zumindest letzterer auch nicht gerade vom schlechten Drehbuch von Lizenz zum Töten profitiert hat…).

So, nun kennt ihr die Grundlage. Widmen wir uns nun also den drei großen Punkten, die mir im Zusammenhang mit Casino Royale auf den Sack gehen: Daniel Craig und seine Darstellung von Bond, der Kritik an Pierce Brosnan und die Bewertung von Casino Royale im Vergleich zu anderen Filmen der Reihe.

Erstens: Daniel Craig. Eigentlich könnte dieser Abschnitt der Kürzeste sein, denn Daniel Craig ist unfähig zu schauspielern. Nein, sagen wir es so: Er kann genauso gut schauspielern wie ich – er ist nicht zu dämlich dafür wie ein Darsteller im Sat.1-Nachmittagsprogramm, sondern überlegt sich durchaus, wie er eine Rolle rüberbringen soll; es scheitert schlicht daran, dass es an der Umsetzung hapert, die er einfach nicht beherrscht. Wer mir nicht glaubt kann ja mal zählen, wieviele verschiedene Gesichtsausdrücke er in Casino Royale zeigt.
Überhaupt, dieser Gesichtsausdruck! Natürlich braucht Bond nur einen Gesichtsausdruck, Connery und Moore sind ebenfalls mit einem einzigen ausgekommen (wobei ich ihnen allerdings unterstelle bzw. weiß, dass sie auch andere Ausdrücke beherrschen). Der Unterschied: Beide standen stets über den Dingen und wirkten immer leicht gelangweilt – also Coolness in Vollendung. Dagegen Craig: Er stellt einen Typen dar, der krampfhaft versucht cool zu sein. Was ist daran toll? Das ist Bullshit! Bond IST cool, er muss es nicht versuchen zu sein! Schon allein die erste Sequenz, wo Craig aus dem Wasser steigt und man zum ersten Mal seinen Blick sieht; kennt hier jemand Not Another Teen Movie? Kennt ihr auch die Stelle, wo der Freddie Prinze, Jr.-Verschnitt sein Bild im Schulflur betrachtet? Exakt daran habe ich gedacht, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe. Und dann seine Sprüche! Na gut, dafür kann er nichts, er wird ja wohl kaum auch noch das Drehbuch geschrieben haben. Aber es scheint mir so, als ob dieser Jemand keinen einzigen Bond-Film verstanden hat…
Egal, auf jeden Fall halte ich Craig für einen Schauspieler, der nicht für diese Art von Rollen geeignet ist (genausowenig wie Bruce Willis oder Tom Cruise als Bond geeignet wären), und die Art, wie er Bond darstellt, für schlecht. Paul nennt sie kantiger als Brosnans Darstellung und deshalb lebendiger. Vielleicht ist das hier der falsche Punkt, aber was ist denn das für ein Argument? Bond ist nicht McClane! James Bond, der Schrecken aller Gauner und der dennoch jedesmal wieder mit seinem richtigen Namen in die Höhle des Löwens spazieren kann, ist zeit- und raumlos. Er ist einerseits eine Verarschung des angeblich so aufregenden Agentenlebens und zum Anderen war er – immerhin ist er eine Figur aus den Fünfzigern – eine Möglichkeit, ein bisschen Sex & Crime unter die Leute zu bringen. Genausowenig, wie ein Bond ohne Sex auskommt, kann ein Bond SexSZENEN enthalten. Es wird angedeutet, angespielt und möglichst sexistisch verpackt. Aber es gibt keinen echten Sex. Deswegen wirkt Bond heutzutage ein bisschen altmodisch. Doch gerade das macht für mich seinen Charme aus. Es geht hier nicht darum, einen echten Helden darzustellen, sondern ein bisschen Spaß zu haben in einer besserern Parallelwelt, in der sich auch noch der fieseste Gegenspieler an einige ungeschriebene Gesetze hält und im Endeffekt nur einer exzentrischen Freizeitbeschäftigung nachgeht, so wie andere vielleicht Polo oder Crickett. Weltverschwörung als Sport für Gentlemen, sozusagen. Er ist ein Anachronismus, der dennoch an die Neuzeit angepasst werden kann. Wie das geht zeigen die Brosnan-Bonds, was mich zum zweiten Punkt bringt.

Zweitens: Die Kritik an Pierce Brosnan. Okay, ich gebe zu, dass ich ein bisschen voreingenommen bin; schließlich ist Brosnan der einzige Mann wegen dem ich bedauere, nicht schwul zu sein. Dennoch gibt es auch substanzielles, was mich an der in meinen Augen überzogenen Kritik an Brosnan stört. Brosnan wird zum Beispiel von vielen als langweilig angesehen, Paul findet ihn zu glatt. Da sieht man, wie sich die Sehgewohnheiten geändert haben. Was ist denn an Connery oder Moore kantig gewesen? Nichts! Und das gleiche gilt für Brosnan. Die Rolle erfordert keine Kanten – die Rolle erfordert die Coolness eines Mannes, der zwar eigentlich nicht der Hellste ist, sich aber trotzdem mit einer gehörigen Portion Bauernschläue und Intuition aus jeder Situation befreien kann. Er muss nicht an sich zweifeln oder Fehler machen – er WEISS, dass er sowieso der Pimp im Ring ist. Und Brosnan hat das ideal rübergebracht. Für mich sind Der Morgen stirbt nie und The World Is Not Enough zwei Bond-Filme, die man unbedingt gesehen haben sollte. Selbst sein letzter Film, Die Another Day, war meiner Meinung nach nicht so schlecht wie Casino Royale. Okay, zugegebenermaßen, das unsichtbare Auto hätte nicht sein müssen. Aber deswegen die Technik bei Bond zu verdammen zeigt, dass man die Filme immer nur als Actionfilme wahrgenommen hat. Schließlich ist die Technik auch immer eine Verarschung des ewigen „Höher, schneller, weiter“. Und ich habe mich immer darüber gefreut, rätseln zu dürfen, in welcher Situation er wohl diesmal die Spezialfunktion seiner Uhr brauchen wird…
Kehren wir zurück zu Brosnan: Wie ich schon oben erwähnet, hat er für mich die Verbindung zwischen dem antiquierten Serienhelden Bond und der Neuzeit mit Bravour gemeistert. Wenn ich dagegen an den unseligen Versuch denke, mit Timothy Dalton Bond schon einmal an die Moderne anzupassen. Naja, Fehler passieren. Das einzig dumme ist – damals hat das Publikum noch den alten Bond gewollt und somit eine Verirrung der Produzenten schnell beendet. Heutzutage wird ein guter Schauspieler wie Brosnan wegen eines allenfalls Ausrutschers ausgebuht und dafür einem neuen Bond zugejubelt, der mit seinen Vorgängern außer dem Namen nicht einmal die Haarfarbe teilt.

Drittens: Die Bewertung von Casino Royale im Vergleich zu anderen Bonds. Natürlich gebe ich zu, dass Casino Royale als erster Bond-Roman ein Anrecht darauf hat, verfilmt zu werden. Aber irgendwie kommt er zu spät. Die Figur ist eingeführt und jetzt kommt die Geschichte, wie er wurde was er war? Nun gut, immerhin wurde der Film gut in die Neuzeit übersetzt, alles kein Problem. Aber warum gilt dieser Bond als so viel besser als die Brosnan-Bonds? Die Story ist bestenfalls lahm, eigentlich aber uninteressant (Wow, er spielt Poker! Hui, wer hätte gedacht, dass er am Ende gewinnt? Entschuldigung, da ist eine zünftige Schießerei als Showdown um einiges prickelnder!). Versteht mich nicht falsch, mir fiele auf Anhieb kein einziger Bond ein, der von einer Story getragen wird, aber das ist es ja gerade: In anderen Bonds passiert dafür die ganze Zeit was an exotischen Orten – hier flirtet Bond ein bisschen (mit dem selben Gesichtsausdruck, mit dem er Coolness auszudrücken versucht) und sitzt in einem Casino in Montenegro. Na, vielen Dank, das nächste Mal gucke ich Poker im DSF, da laufen anschließend die Sexy Sport Clips, das ist vom Niveau ungefähr dasselbe, außerdem erhalte ich wertvolle Tipps für den nächsten Baumarktbesuch. Wirklich, mir leuchtet nicht ein, was diesen Bond jetzt so viel besser macht. Ich finde ihn belanglos, aber das ist meine Meinung. Ich könnte ja auch damit leben, dass der Film ganz okay war oder „ein Bond eben“. Aber der beste Bond aller Zeiten? Wir können nicht den selben Film gesehen haben.
Was mich auch stört: Das vollständige Fehlen von Technik. Ich mochte dieses ewig gleiche Ritual: Bond kommt zu Q, macht was kaputt, bekommt einen mit Spezialschnickschnack ausgestattetes Auto, Q sagt: „Aber nicht kaputt machen!“, Bond sagt: „Ja, ja!“, Q seufzt und am Ende ist das Auto Schrott. Entschuldigt, aber ich finde das mit das Größte an Bond und die Zelebrierung dieser Szenen bei Pierce Brosnan haben schon alleine diese Filme zu einem Vergnügen gemacht. Damit mag ich vielleicht alleine dastehen, aber das ist für mich Bond, genauso wie Mädchen mit Namen wie Kissy Suzuki oder Pussy Galore. Und nur weil irgendwelche Idioten, die rumheulen, wenn ein Film nicht wie ein schlechter Stirb Langsam-Klon wirkt, das nicht toll finden, muss ich nun auf John Cleese verzichten, der – endlich! – den Erfinder geben durfte. Das wertet meine Meinung über den Film nun wirklich nicht auf.

Zusammenfassung: Was mich eigentlich am letzten Bond am meisten gestört hat – abgesehen von Craigs nicht überzeugender schauspielerischen Leistung und der dürftigen Story, die für sich genommen noch kein Grund wären, einen Bond in Grund und Boden zu kritisieren – ist aber, das Bond zu einer x-beliebigen Actionfigur geworden ist, die sich ihrer Wurzeln schämt. Die Technik, das Martini-Zitat, die körperlose Gewalt – alles weg. Auf die Technik bin ich bereits eingegangen; aber wie das Martini-Zitat behandelt wurde ist unter aller Sau. Ich bin kein Fan des Zitats und wegen mir hätte man es einfach weglassen können – wahrscheinlich wäre es mir nicht einmal aufgefallen. Aber so wird suggeriert: „Seht her, ich bin der neue Bond, ich brauche solche albernen Rituale nicht, denn ich bin zu hart für so was!“ Oder zumindest kommt das bei mir an. Dabei gibt es ausführliche Interpretationen darüber, was diese Trinkgewohnheit über Bond aussagt und was Fleming damit karikieren wollte. Es ist sozusagen das Abschlagen einer der fundamentalen Wurzeln des Bond-Kosmos‘. Oder die Gewalt: Wie beim Sex war Gewalt bei Bond nie etwas rauhes, körperliches, sondern eher angedeutetes. Klar, es gab Kämpfe Mann gegen Mann, aber es wirkte immer mehr wie eine Rangelei unter Schuljungen und entweder war jemand nach dem Kampf tot oder es ging weiter – Verletzungen aber gab es nie. Deshalb fand ich die Folterszene im Vorspann von Die Another Day auch sehr gut – sie war da, aber keine wirklich eigenständige Szene. Wie gesagt, Weltverschwörung ist ein Sport für Gentlemen und hat nichts mit der realen Welt zu tun. Und nun kommt der nächste Bond und lässt sich munter die Eier mit einer Eisenkugel einschlagen. Das alleine ist in meinen Augen schon unpassend – aber noch viel besser: Es scheint ihn nicht einmal wirklich zu stören! Was soll das bitte? Damit wird James Bond zum Widergänger des B-Movie-Helden, ein billiger Abklatsch des Größten, den das Actiongenre je hervorgebracht hat: John McClane, den Helden der Stirb Langsam-Filme. Dafür braucht es keinen Bond, das kann auch der Marine lösen. Und das ist es, was mich aufregt: Dass sich jemand ein Prädikat aneignet, der etwas ganz anderes verkörpert. Casino Royale wäre als normaler Actionfilm für mich absolut kein Thema – als James Bond ist er aber einfach nicht tragbar!

Nachklapp: Der Tagesspiegel ist mit mir einer Meinung, was Pierce Brosnans Darstellung von Bond angeht – auf Augenhöhe mit Connery und Moore. Allerdings hält der Autor die Erneuerung für Notwendig und scheint Craig nicht unbedingt abgeneigt – Verräter!
Die interessante Interpretation, warum Bond seinen Martini gerade geschüttelt haben möchte und was das über seine Herkunft sagt, finde ich aber gerade nicht wieder. Die gängigen Rezepte im Internet lassen auf jeden Fall ein anderes Bild entstehen als es mir bekannt war…

14 Antworten to “Casino Royale ist der schlechteste Bond, den ich kenne!”

  1. Oh mein Gott. MuGo, ich les das morgen zu Ende. Dann sag ich vielleicht auch was dazu.

    Himmel hilf… Gute Nacht ;)

  2. Viel schlimmer als “Casino Royale” als “den besten Bond” zu bezeichnen fand ich damals, dass Sachen wie xXx als “Nachfolger von Bond” bezeichnet wurden, oder als “moderne Bonds”. Schon das sie mit Bond vergliche wurden war ein Witz. Sicherlich kam “casino Royale” zu spät, aber als das betrachtet, was er ist, nämlich die “Vorgeschichte” der anderen Bond-Filme und des ganzen Bond-Charakters, ist es doch ganz gut gelungen. Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe, aber schlecht fand ich ihn nicht wirklich, aber die Casino-Sache war wirklich nicht das wahre – viel zu langgezogen und sowieso vorhersehbar.
    Aber um dich mal auf deine eigene Kritik zurückzuführen: Craig wegen eines Ausrutschers schon mit Buhrufen zu übersähen ist auch nicht besser, vielleicht entwickelt er sich ja noch, Brosnan musste auch erstmal ein wenig warm werden, er hatte aber dafür noch das Glück den “ganz Normalen” und nicht den “Werdenden” Bond spielen zu dürfen.

  3. Ich habe noch nie einen Bond – Film gesehen …

  4. @Heinz:

    Recht hast du! Aber verdammt, der eine ist Pierce Brosnan, ein echt guter Schauspieler, und der andere Daniel Craig. Und außerdem fand ich Golden Eye besser!^^

    Einigen wir uns darauf: Mein Hasstirade auf Craig resultiert aus persönlicher Abneigung, meine Hasstirade auf Casino Royale aber daraus, dass ich einfach ein anderes Bild von Bond habe.

  5. Ich halte erstmal Goldeneye für den besten Bond, aber eigentlich auch nur wegem dem N64-Spiel, das so verdammt nah dran am Film ist.

    Der Text war mir jetzt wirklich ein wenig zu lang, was daran liegt, dass ich diese DSF-Veranstaltung einfach nur grottenlahm fand und eh alles befürworte, was da oben steht :-)

  6. Im letzten Satz springe ich ziemlich ungalant zwischen den Zeiten hin und her. Ih.

  7. ich konnte mir noch nie einen bond film ansehen, weil die mir einfach die nerven rauben..

  8. christoph Says:

    Keine Kanten bei Connery?
    Also bitte…

    Ich fand gut, dass Craig so ein Bulle war, trotz fehlendem Brustpelz war er ein recht maennlich. Das die Technik erstmal gelassen wurde, fand ich nach Die another Day gut.

    Die Ironie, das coole, ueber allem stehende, wurde ja schon in den Roger Moore Bonds von seinen Gegenspielern als Schutzmantel enttarnt; womoeglich zieht sich der neue Bond diesen erst ueber, nach dem Tod seiner Ollen.

    Als Einstieg fand ich den Film okay; er wuerde eine gute Erklaerung geben, warum Bond spaeter so abgestumpft ist. Das funktioniert natuerlich nur, wenn man Craig Drehbuecher hinlegt, in denen er unmenschlich cool agieren darf. Ich hoffe der naechste wird wieder ein bisschen klassischer, fand diesen aber ok.

  9. Du hast soooooooooooooooooooooooooo RECHT!!!
    Danke, Danke, Danke!!! Du hast es perfekt auf den Punkt gebracht:
    Casino Royale ist ein Aktionfilm der besseren Klasse, aber KEIN Bond-Film.

    Ich finde auch, dass “Der morgen stirbt nie” und “Die Welt ist nicht genug” 2 der besten bods sind, die es gibt. Und als ich deine Beschreibung über die Q-Szene, wo er alles kaputt macht, hätte ich beinahe meinen Bildschirm vor Wut eingeschlagen. Nicht, weil ich dir nicht zustimme, das tue ich 100%, sondern weil im nächsten Bond wieder auf Q verzichtet wird. Und wenn ich dann bei Amazon mir die Rezensionen anschaue und sowas lese von wegen “Bester Bond aller Zeiten” oder “Bond ganz neu, aber super!”, dann muss ich auf’s Klo. Sorry, wenn ich das so sage, aber es is so.
    Das sind einfach alles welche, die Bond nicht verstanden haben, was ein Bond-Film symbolisiert.

    Wenn das alles so weitergeht, spielt am Ende “Tom Cruise” die Hauptrolle und das Bond-Girl spielt dann “Angelina Jolie”. NEIN, bitte nicht!!!
    Bonds brauchen keine Hollywoodschauspieler, Bond-Filme brauchen einen Coolen Typen, der einen maßgeschneiderten Anzug hat, und körperlos seine Gegner bekämpft und immer die passenden Sprüche parat hat.

    Es kann doch nicht sein, dass die Produzenten das ganze nochmal amchen?!?!?
    Aber es IST so, LEIDER.

    Warten auf Bond 23, hoffentlich ist dann der Producer weg.

    Danke für diesen SUPER Blog, Hochachtung, einfach toll beschrieben, die Länge stört überhaupt nicht. Ich könnte über Bond einen Roman schreiben.
    Also, DANKE

  10. Ich habe bisher noch keinen James Bond gesehen. Die sind meiner Meinung nach alle schlecht. Könnte es daran liegen, dass es nicht gerade ein Frauen-Film ist? Soooo sexy sind die Darsteller ja auch nicht.
    Weiß jemand von euch, was es mit der Parodie „Ich weiß, was du dieses Weihnachten tun wirst“ auf sich hat? Hört sich vielversprechend an – wenn das ein low-budget Film im Stil von Blair-Witch wird, könnte das ganz gut werden, oder?

    Was hat es damit auf sich?

    Gruß, Lissi

  11. humbold Says:

    vielleicht solltest du dich mal mit der rolle von bond aus den büchern vertraut machen! das ist oft ein rauerer bond als in den filmen! auch die filme DN und FRWL haben solche elemente…

    zudem frage ich mich ob du CR überhaupt verstanden hast? zwar stellst du fest, dass es hier um die entwicklung von jb geht, aber so ganz realisiert hast du das dann in deiner weiteren kritik nicht… wie wird jb zu dem menschen, der sich nicht verliebt und der nicht aus rache handelt, genau das ist der ansatz von bond 21 und bond 22. wie jb superman-charakter-züge bekommt und ein völlig lebloser actionstar wird, hat man ja zu genüge in brosnan-filmen erfahren dürfen(vor allem DAD). daher ist es schön, dass es einen neuanfang, mit neuen elementen, gab und nicht eine x-fache neuausführung der in die jahre gekommenen bond-formel…

  12. […] (siehe die Filme, für die geworben wurde: Transfomers 2!) scheint ja auch nicht mehr gefragt. Und nachdem bereits James Bond vollkommen seines ironischen Untertons beraubt wurde und als x-ter Jack-Bauer-Verschnitt uns auf den neuen Faschismus eingeschwört, kann mir keiner […]

  13. Michael Says:

    Die alten Bond sind das was die Bond Genre ausmachten und heute noch ausmachen.Mit Daniel Craig sind die Bondstreifen zu Strib Langsam und Co verkommen!
    Wo ist der englische Humor wo der Charme und das Charisma?
    Bester Bond aller Zeiten „Dr.No“ mit Connery war auch nach Roger Moore der beste Bondarsteller!

    Die neuen Bond sind für mich verkommene Actionfilme!

    Schade und traurig, aber vieelleicht ist es wie bei allen schöne Autos, Frauen gab es früher!

    Gruß Mike

  14. Krass, ich hatte never ever gedacht, dass dies in der Realitat wirklich umsetzbar war

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