Regina Spektor

Regina Spektor

Es kann sich nur noch um eine Frage der Zeit handeln, bis Regina Spektor hierzulande endlich den Erfolg hat, der ihr zusteht. Eigentlich müsste sie das weibliche Pendant zu Adam Green werden, denn sie ist ebenso sympathisch, macht tollen Pop und kommt aus der selben Szene. Einziger Unterschied: Sie ist jetzt schon erfolgreicher in Amerika, als es der liebe Adam jemals war – der Hype um ihn war eher ein deutsches Phänomen. Insofern ist es eine echte Schande, dass ihre tollen Popballaden noch nicht überall aus den Lautsprechern klingen (ob dies wünschenswert ist, ist wiederum eine andere Frage…).

Regina Spektor wurde 1980 in Moskau als Kind jüdischer Eltern geboren. Als sie neun Jahre alt war, wanderte sie mit ihren Eltern in die USA aus. Aufgrund dieses Umstandes ist sie zweisprachig, wobei sie sich selber als „Bronx girl“ sieht.

Von Kindheit an Klavierspielerin mit Leib und Seele, begann sie mit 16 erste A-Capella-Songs zu schreiben. Zwei Jahre später entschloss sie sich endgültig, sich mit dem Klavier zu begleiten. Ihre ersten Auftritte hatte sie im New Yorker East Village, weswegen sie zur Anti-Folk-Bewegung gezählt wird. Hier wurde auch das Management der Strokes auf sie aufmerksam und bot ihr an, die Band auf deren Nordamerika-Tour 2003 supporten, was sie natürlich nicht abschlagen konnte.

Dank der Tour steigerte sich ihr Bekanntheitsgrad und sie bekam ihren ersten Plattenvertrag. Im Jahr 2004 erschien „Soviet Kitsch“. Dank einer Tournee mit den Kings of Leon wurde sie auch zunehmend in Europa bekannt und ist inzwischen dank des Erfolgs ihres 2006er Albums „Begin To Hope“ eine etablierte Größe.

Aber was macht ihre Musik so besonders? Nun, da sind zum einen die zuckersüßen Popkompositionen, die durch den Gebrauch des Klaviers natürlich noch schöner werden. Songs wie „On The Radio“ und „Fidelity“ lassen einen einfach nicht mehr los. Genauso tragen aber auch ihre Texte, die sehr lyrisch sind, zu einem runden Gesamtbild bei. Und so hört man wunderschöne Popballaden, die keineswegs kitschig sind und auch noch intelligente Texte aufweisen – das ist bekanntermaßen nicht unbedingt selbstverständlich…

Aber am Besten ist es wie immer, sich selbst eine Meinung zu bilden. Und ich bin mir sicher: Ihr werdet mir zustimmen!

Diskografie:

2001: 11:11 [bei iTunes kaufen]
2002: Songs [derzeit nicht im Internet erhältlich]
2004. Soviet Kitsch
2005: Live At Bull Moose [bei iTunes kaufen]
2006: Mary Ann Meets The Gravediggers And Other Short Stories
2006: Begin To Hope

Links:

Offizielle Website

MySpace-Seite

Regina Spektor bei Wikipedia

Regina Spektor – Fidelity (MP3)

Regina Spektor – Samson (MP3)

Video:

„Fidelity“ vom Album „Begin To Hope“

6 Antworten to “Regina Spektor”

  1. wer zur hölle ist adam green?

  2. Gurkenklaus Says:

    die is doll. muss ich nu ma seggen.

  3. @schreihals:

    Fragst du das jetzt ernsthaft, oder willst du dein Missfallen gegenüber A. G. ausdrücken?

  4. ich fragte ernsthaft!

  5. Adam Green. Amerikanischer Musiker. Hauptsächlich in Europa erfolgreich. Knuffiger Typ mit langen Haaren und treudoof-verschlafenem Blick. tiefe Stimme. Mehrere Alben rausgebracht. “Friends of mine” wardas beste wenn man mich fragt. Heutenicht mehr so toll wie damals. Ca. 2004 in Deutschland bekannt geworden.
    Fällt mir gerade dazu ein.
    Kit.

  6. Tja, da hat’s die Kitty auf den Punkt gebracht. Aber ist ja auch zugegebenermaßen die Fachfrau…

    Sonst kann ich mich nur anschließen: “Friend of Mine” ist das Album, das man haben muss; der Rest ist Geschmackssache.

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