Es soll keiner behaupten, dass mein Blog nicht relevant wäre – kaum berichte ich über japanische Sexpraktiken, nimmt sich die UNICEF ebenfalls dem Problem an…
Ich weiß schon jetzt, dass ich mich eines Tages ärgern werde, diesen Eintrag veröffentlicht zu haben. Denn irgendwann werde ich so kurz vor meinem Traumjob stehen und der Personaler wird nach dem Vorstellungsgespräch sagen: „Sie sind der perfekte Mann für diesen Job, aber leider können wir niemanden einstellen, der sich in seinem Leben bereits Lesbenpornos mit Zwillingsschwestern angesehen hat; schließlich ist Handgranaten Huber immer noch ein Traditionunternehmen mit hohen moralischen Ansprüchen!“
So wird es enden, keine Frage. Aber in der Zwischenzeit wird mir Google ganz viele neue Besucher auf den Blog spülen und die Muschibauer nicht mehr die einzigen sein, die diese Seiten lesen.
Was ist also heute unser Thema? Japaner sind die besseren Liebhaber oder: Warum japanische Pornos beweisen, dass Japan ein echt seltsames Land ist…
5. Airi und Meiri
Diese beiden lustigen Damen, die hier ihren wunderschönen J-Popsong performen, heißen Airi und Meiri. Sie sind nicht nur Zwillingsschwestern, sie haben auch den selben Job: Pornodarstellerinnen. Und weil sich das so gut ergänzt, drehen sie zusammen Filme. Also als Hauptdarstellerinnen. In den selben Szenen.
Okay, das ist so ungewöhnlich nicht: Die englischsprachige Wikipedia kennt noch vier andere Zwillinspärchen, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, dass sie ihre Schwester (oder ihren Bruder) besonders gern haben. Außerdem haben oberflächliche Recherchen im Internet ergeben, dass es noch mindestens zwei andere Pärchen gibt. Aber trotzdem: Die anderen Zwillingspärchen haben keinen Starstatus in ihren Heimatländern…
4. Unästhetische Pornodarsteller
Zugegeben: Jeder Porno mit männlichen Darstellern ist unästhetisch. Das liegt nicht nur daran, dass Pornodarsteller meistens Haare an Stellen haben, von denen man nicht einmal wusste, dass dort Haare wachsen können, sondern hat auch den einfachen Grund, dass sie anwesend sind. Da hilft dann echt nicht mehr viel…
Japan setzt dem ganzen aber noch eins drauf – denn womit kann sich der durchschnittliche Pornokunde am Besten identifizieren? Genau, mit einer ebenso jämmerlichen Gestalt wie er einer ist. Oder wie ist dieses Prachtexemplar sonst zu erklären?
3. Schwulenpornos für Frauen
Immerhin, Japan klärt eine Frage, die mir schon immer auf der Seele brannte: Wenn Männer Lesbensex geil finden, werden Frauen dann von Schwulenpornos angemacht? Wenn man Japan glaubt, lautet die Antwort schlicht und ergreifend ja.
In Japan gibt es eine Mangasparte für Frauen, in der es um Sex zwischen Männern geht. Diese werden von Frauen für Frauen gezeichnet. Das geht sogar so weit, dass Schwule wiederum ihre eigenen Magazine haben, da sie die weiblichen Geschichten für unrealistisch halten (was auch immer an Mangas realistsich sein soll…).
Das ist wahre Emanzipation!
2. Verpixelte Geschlechtsteile
Mit das seltsamste an Japan ist aber wohl die seltsame Zensur. Denn prinzipiell ist in Japan alles erlaubt – solange keine Geschlechtsteile zu erkennen sind. Das heißt im Endeffekt: Zwar sind in Japan die heftigsten Vergewaltigungen kleiner Kinder durch Schäferhunde im Prinzip legal, die Aufnahme von Schamhaaren kann dagegen zum Verbot eines Films führen.
Was macht man unter solchen Umständen also als Pornoproduzent? Natürlich Selbstzensur! Die Pornofirmen Japans halten sich freiwillig an das Gebot (oder Verbot, wie man es sehen will) und verpixeln ihre Produktionen. Das führt dann zu den Bildern, bei denen ich mich frage, ob sie in Deutschland überhaupt von der BPjM beanstandet würde.
So wie das Bild links oben zum Beispiel. Eindeutig das expliziteste Bild, das ich je gesehen habe und trotzdem für absolut jugendfrei halte. Ein anderes schönes Beispiel für die seltsame Praxis haben wir rechts: Zum Glück gibt es einen Zoom in ihren Schritt – man könnte sonst wichtige Details verpassen!
1. Kinderpornos sind erst seit 1999 illegal
Ich habe es eben schon angesprochen – Kinderpornographie ist von japanischen Moralvorstellungen her nicht prinzipiell das letzte Tabu. So wurde erst 1999 ein Gesetz verabschiedet, dass Kinderpornograhie sowie deren Besitz und Verbreitung verbietet – und nicht etwa, weil man unbedingt etwas gegen die sexuelle Ausbeutung von Teenagern machen wollte, sondern um sich internationalem (und insbesondere westlichem) Recht anzupassen. Seitdem werden auch bisweilen Razzien gegen die Verbreitung von Lolicon-Heften durchgeführt. Aber insgesamt scheint das Thema Kinderpornographie in Japan kein wichtiges gesellschaftliches Thema zu sein.
Allerdings stellt sich auch die Frage, ob pädophile Japaner überhaupt spezielles Material brauchen, wenn man solche Bilder sieht:
***
(Die Bilder sind bis auf das letzte aus einer Airi und Meiri-Compilation, falls es hier jemanden interessiert. Hoher Comedy-Faktor für Leute wie mich, die Cosplay eh’ nicht ernst nehmen können. Die schlechte schauspielerische Leistung zusammen mit den unverständlichen Dialogen ist höchst amüsant!)
Oh, und ich dachte immer, die Japanerinnen hätten Mosaik-Muschis.
Auch wenn ich damit deiner Fetischleidenschaft einen schweren Schlag verpassen sollte – leider Gottes haben sie in der Tat unverpixelte Geschlechtsteile…
jep, asiaten sind wirklich merkwürdig..
Was ich das „härteste“ finde, ist das „wiederherstellen“ des Jungfernhäutchens. Das mit dem rasieren kann ich verstehen. Man hat nicht so viel Schamhaare zwischen den Lippen. Beide jetzt.
Na ja. Einbildung ist auch eine Bildung. Nicht nur ich scheine sehr gebildet zu sein.
„jep, asiaten sind wirklich merkwürdig..“
Wenn schon, dann gleich der ganze Kontinent – mit all seinen schlappen 40 Millionen Einwohnern. Drunter machst du nicht, oder Sanja?
Ich möchte ja nicht als Spaßverderber erscheinen, aber die Erkenntnis Japaner seien „irgendwie seltsam“ ist so albern wie unoriginell. Sie sind anders (als wir), das steht wohl fest. Aber ob das verklemmte christliche Abendland nicht viel seltsamer ist als das sexuell vergleichsweise freie Japan, da bin ich mir nicht so sicher…
Pardon, 4 Milliarden Einwohnern…
@Björn:
Du willst nicht als Spaßverderber dastehen, tust es aber – hetzt hier wer gegen Japaner? Macht hier irgendjemand Anstalten, Japaner generell für psychisch gestört zu halten? Nein. Warum also die Aufregung? Oder postest du auf japanischen Seiten auch immer Richtigstellungen, wenn Deutsche als biertrinkende Bayern dargestellt werden?
Und was daran „freier“ sein soll, wenn Schamhaare zensiert werden müssen, ist mir auch nicht so richtig klar – einen anderen Umgang mit Sexualität, das sicherlich, aber im Endeffekt gibt es genauso Tabus wie bei uns…
@Mugo
Ich habe dir nicht vorgeworfen, gegen Japaner zu hetzen – und empfand meinen Kommentar auch nicht als „Aufregung“, bloß als kritische Anmerkung (und dafür ist die Kommentarfunktion doch da, oder?). Und ja: Ich poste zwar nicht auf jeder japanischen Seite, die Deutsche als biertrinkende Bayern darstellt, weise aber bei Bedarf gerne darauf hin, dass dies nicht der Realität entspricht – und finde derlei Klischees vor allem abgehangen und von gestern, ohne irgendeine Form von Erkenntnisgewinn.
Das Thema japanische Pornos&Sex in Japan ist ziemlich interessant und es wäre m.E. einfach angenehm, wenn mehr dabei herauskäme als die übliche Formel: Oh, schau mal, wie komisch diese Schlitzaugen sind! Zumal, wenn dann auch noch alle in einen Topf geworfen werden: prüde Koreaner, muslimische Malaysier, Chinesen aus der (früher) super-puritanischen Volksrepublik usf.
Man kann darüber streiten, ob die Japaner freier in ihrer Sexualität sind, aber auf die verpixelten Schamhaare habe ich nicht angespielt mit meiner Bemerkung. Eher darauf, dass Sex in Japan keine „Sünde“, sondern ein Geschenk der Götter und traditionell absolute Privatsache ist – anders als im Westen, wo Staat und Kirche den Leuten immer wieder in ihr Intimleben hineinreden wollten. Jede Fantasie ist erlaubt und sei sie noch so abwegig oder verstörend. Dass das auch zu einer Toleranz gegenüber harten SM-Spielformen und Kinderpornograpie führt, wirkt auf uns sicher abstoßend, andererseits habe ich nicht den Eindruck, dass etwa sexuelle Gewalt gegen Kinder in Japan häufiger auftritt als in Deutschland…
@Björn:
Sorry erstmal, anscheinend habe ich deinen Kommentar aggressiver aufgefasst als du es beabsichtigt hast. Das muss nicht sein.
Zu den Verallgemeinerungen: Natürlich hast du Recht – allerdings habe ich als jemand, der noch nie großartig mit japanischer Kultur in Berührung gekommen ist, immer automatisch Vorurteile im Kopf. Natürlich ist es schade und ich habe auch so manche Fragen, die in den lustigen „Oh, wie seltsam ist Japan“-Clips und Reportagen nicht so richtig rauskommen; aber ich denke, dass dies normal ist.
Trotzdem kann ich dich verstehen – manchmal nervt es einfach nur, das selbe, schon hundertmal durchgenudelte Klischee schon wieder aufbereitet zu sehen.
@Björn #6
http://www.asien-auf-einen-blick.de/japan/index.php
Also 127 774 000 Einwohner steht hier. 4 Milliarden kann nicht stimmen. Das kommt ja eher für das Große China hin.
@MuGo
Wie Schamhaare dürfen nur verpixelt gezeigt werden ??? Wie sieht es denn mit rasierten Schambereichen aus ???
Ich erwarte bei Zeiten Aufklärung !
@Rudi:
Die natürlich auch, aber laut der Englischsprachigen Wikipedia galt es als große Revolution, dass vor Kurzem (ich will mich jetzt nicht festlegen, wann) in einer Kunstzeitschrift Schamhaare zu sehen gewesen sind, die nicht verpixelt sind. Das ist ja sowieso das interessante – es ist prinzipiell nicht verboten, aber aus Anstandsgründen verpixelt man eben die Schamhaare.
@all
1. china hat 1.3milarde einwohner
2. lass se doch
3. schon n bissel fetish was ihr hier abliefert oder?
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